Das „Moschtfescht“ auf dem Anwesen der Familie Heffner war bereits Ende Mai mehr als ein gemütliches Fest: Die „Most Gärtle Stede“-Gruppe, die sich aus Aktiven der „Stedemer Jugend“ zusammensetzt, organisierte nicht nur ein unvergessliches Wochenende – sie verband damit auch eine beispiellose Spendentätigkeit und konnte am Freitag die höchst respektable Summe von 9.920,79 Euro an die Lebenshilfe Buchen und Umgebung e.V. überreichen. Deren umtriebiger Vorsitzender Bernd Rathmann und Birgit Schweitzer als Mitarbeiterin der Geschäftsstelle empfingen die „Stedemer“ im Hainstadter Lebenshilfezentrum; Rathmann informierte zunächst über die Betreuungsangebote der Lebenshilfe für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, die von Martin Grollmuss geleitete inklusive Musik-Combo „Happytones“ sowie die „junge Lebenshilfe“, die starken Zustrom auch etwa aus dem Raum Bad Mergentheim erhalte. Gleichsam hob er hervor, dass die Arbeit im allerwesentlichen Teil rein ehrenamtlich erfolge: Weitere Aktive seien gern gesehen, müssen jedoch ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen und für die durchaus auch fordernden Tätigkeiten geeignet sein. „Dennoch ist die Arbeit bereichernd und geht mitten ins Herz“, berichtete Rathmann. Nun kam Waldstettens Ortsvorsteher Andreas Schäfer zu Wort, der das „Moschtfescht“ und das Engagement der Jugend lobte. Das rundherum gelungene und auch von Besuchern aus umliegenden Ortschaften rege frequentierte Fest habe Waldstetten von seiner schönsten Seite gezeigt und als Wochenende, das von 52 jungen Menschen in monatelanger Planungarbeit konzipiert und mit vielen Ideen verwirklicht wurde, reiche Akzente gesetzt. „So viel Eigeninitiative macht stolz“, merkte der Ortsvorsteher an und gab zu bedenken, dass derartiger ehrenamtlicher Einsatz immer seltener sei. Auch der Lebenshilfe dankte er für die „beeindruckenden und bemerkenswerten Angebote“. Im Namen aller überreichte Talina Böttcher den symbolischen Scheck an Bernd Rathmann und Birgit Schweitzer. Sie freuten sich sehr und gaben bekannt, dass das Geld der „jungen Lebenshilfe“ zugute kommen werde. Nach einem Imbiss nahm sich Rathmann viel Zeit für eine Hausführung, in deren Rahmen er interessante Einblicke in die räumliche Situation des Lebenshilfezentrums und dessen Außenanlage mit 2020 eingeweihtem Spielplatz gewährte. Quelle: Bild und Text, mit freundlicher Genehmigung von Adrian Brosch RNZ